Beruf: Logopäde/Logopädin

Worum geht es genau?

Die logopädische Tätigkeit bietet ein breites Anwendungsfeld, auf dem man unter anderem mit Kindern, kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen arbeitet. So treten durch Lähmungen nach einem Schlaganfall oft Sprachstörungen auf, Kinder haben manchmal Anlaufschwierigkeiten bei der Sprachentwicklung. Im fortgeschrittenen Alter oder nach Unfällen können Erkrankungen das Atmen erschweren. Als Logopäde/Logopädin prüfst du unter Beachtung der bekannten Störungsbilder in Zusammenarbeit mit anderen Medizinern die möglichen logopädischen Behandlungsschritte und führst diese auch aus. Dazu nutzt du Artikulations- und Sprachverständnistrainings, durch Atem- und Entspannungsübungen sollen deine Patienten sich in die Situation einfühlen können.

Spielerisch ist die Therapie von Kindern, bei denen auch Bilderbücher und Handpuppen zum didaktischen Handwerkszeug gehören. Immer wichtiger für die logopädische Arbeit wird die präventive Schulung in Kindergärten und Schulen. Eltern und Erzieher erhalten Informationen und Übungen zur Förderung des Spracherwerbs, was vor allem für Kinder wichtig ist, die zweisprachig aufwachsen. Auch dieser multikulturelle Aspekt macht den Logopäden zu einem spannenden Beruf mit Zukunft.

Einsichten in das Berufsfeld bekommst du hier:

Logopäden finden heraus, warum Sprachstörungen auftreten

Wo finde ich eine Anstellung?

Als Logopäde/Logopädin arbeitet man vornehmlich in Krankenhäusern, Kliniken und in Logopädie-Praxen. Die logopädische Arbeit kann aber auch in Kindergärten, Schulen und in Gesundheitsämtern ausgeführt werden.

Entwicklungsmöglichkeiten

Möchte man sich auf einen therapeutischen Bereich spezialisieren oder sein Profil durch Zusatzqualifikationen stärken, stehen Fortbildungen wie beispielsweise Psychomotorik, Heil- und Sonderpädagogik oder spezielle Psychologie-Weiterbildungen zur Verfügung.

 

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