Beruf: Mikrotechnologe*in

mikrotechnologe-in

Worum geht es genau?

In der Ausbildung zum bzw. zur Mikrotechnologen/-technologin lernst du, wie du technische Unterlagen liest, anwendest und skizzierst, des weiteren die Sicherung und Prüfung von Reinraum-Bedingungen, ebenso, wie Umweltschutz, Datenschutz und rationelle Energieverwendung Einsatz finden.

Im Schwerpunkt Halbleitertechnik lernst du, wie du Halbleiter durch das Strukturieren, Ätzen, Dotieren und Montieren herstellst. Du erfährst auch, was diskrete Halbleiter, Leistungshalbleiter sowie Optohalbleiter und optoelektronische Anzeigesysteme sind.
Im Schwerpunkt Mikrosystemtechnik erfährst du, wie man Mikrosysteme durch das Bestücken, Löten, Bonden und Versiegeln sowie Träger für Halbleiterbauelemente durch Beschichtungsverfahren, aber auch Schaltungsträger in Dick- und Dünnschichttechnik und Hybridtechnik herstellt. Ferner ist Inhalt deiner Ausbildung, wie man Mikrosysteme  testet und SMD-Montagetechnik, lithografisches Tiefätzen sowie Galvano– und Abformtechniken funktionieren.

 

Spannende Einsichten in den Beruf erhältst du hier:

Wo finde ich eine Anstellung?

Als Mikrotechnologe/-technologin arbeitest du hauptsächlich bei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeuge, in Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzieren und in Forschungsgesellschaften.

Zugangsvoraussetzungen

Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Dauer der Ausbildung

Mikrotechnologe/-technologin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Ausbildungsgehalt

Das Ausbildungsgehalt am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie variiert brutto, abhängig vom Bundesland:

1. Ausbildungsjahr: € 976 bis € 1.047
2. Ausbildungsjahr: € 1.029 bis € 1.102
3. Ausbildungsjahr: € 1.102 bis € 1.199

Entwicklungsmöglichkeiten

Dir steht nach der Ausbildung die Möglichkeit offen, eine Weiterbildung zum/zur „Europaassistent*in“ zu beginnen, sofern du über einen mittleren Bildungsabschluss verfügst. Mit dieser Zusatzausbildung hast du die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und dich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht, wie zum Beispiel das Europäische Waren- und Wirtschaftsrecht und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland.