Kanalbauer/in  

Ausbildungsberuf Kanalbauer/in: Worum geht es genau?

Die duale Ausbildung zum/zur Kanalbauer/in ist staatlich anerkannt und wird von Industrie- und Handwerksbetrieben angeboten. Einen Teil deiner Ausbildung absolvierst du vor Ort im Unternehmen, die restliche Zeit verbringst du in der Berufsschule. Du lernst die Arbeit mit verschiedenen Werkzeugen und mit schweren Maschinen wie Bohrern und Baggern kennen. Außerdem erfährst du, wie du Baupläne richtig liest, Vermessungen durchführst, Gräben und Schächte aushebst und diese sicherst.

 

Zu deinen wichtigsten Aufgaben als angehende/r Kanalbauer/in gehört es, neue Abwasserkanäle zu bauen sowie ältere Leitungen zu überprüfen und auszubessern. Bist du mit deiner Arbeit fertig, füllst du die Grube auf und stellst den Ursprungszustand des Geländes wieder her. Das bedeutet, dass du zum Beispiel die Straße asphaltierst, die du für die Kanalarbeiten öffnen musstest.

 

Das Berufsbild Kanalbauer/in

Als Kanalbauer/in solltest du handwerkliches Geschick mitbringen und keine Angst vor schmutzigen Händen oder engen Schächten haben. Du arbeitest auf Baustellen und darfst dabei moderne Technik wie zum Beispiel kleine Roboter und ferngesteuerte Kamerafahrzeuge benutzen. Gut zu wissen: Kanalbau ist Teamwork, du wirst also stets mit mehreren Kolleg/innen zusammenarbeiten.

 

Einen Großteil deiner Arbeitszeit verbringst du in unterirdischen Tunnelsystemen, wo du Kanalschächte mauerst sowie Rohre und Hausanschlüsse verlegst. Zudem kontrollierst du bei älteren Abwasserleitungen, ob diese möglicherweise lecken und reparierst sie bei Bedarf. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, solltest du körperlich fit sein und über mathematisches Verständnis verfügen. Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind ebenfalls wichtig, wenn du als Kanalbauer/in arbeitest.

 

Zugangsvoraussetzungen

Um Kanalbauer/in werden zu können, brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss. In der Praxis zeigt sich, dass knapp die Hälfte der Azubis im Bereich Kanalbau ihren Hauptschulabschluss gemacht haben.

 

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, die Ausbildung kann aber bei guten Leistungen auf 2,5 oder 2 Jahre verkürzt werden.

 

Entwicklungsmöglichkeiten

Nach Ende deiner Ausbildung kannst du eine Fortbildung zum/zur Polier/ in oder zum/zur Techniker/in im Bereich Bautechnik machen. Wenn du die Hochschulreife besitzt, kommt auch ein Studium für dich infrage. Wie wäre es mit einem technischen Studiengang wie Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen oder Abfallwirtschaft?

 

Wo finde ich eine Anstellung?

Die meisten Kanalbauer/innen sind in kommunalen Bauämtern, in der Abwasserwirtschaft oder im Tiefbau tätig. Aber auch Ingenieurbüros brauchen mitunter die Unterstützung von fähigen Kanalbauer/innen.

 

Fotonachweise: Stock-Fotografie-ID:937478380 – ©imantsu

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