IT-Sicherheitstechniker/-in

Hier bekommst du alle Informationen über den Beruf der/des IT-Sicherheitstechniker/in:

 

Wie sieht der Berufsalltag eines/einer IT-Sicherheitstechniker/in aus?

Der Berufsalltag eines IT-Sicherheitstechnikers oder einer IT-Sicherheitstechnikerin kann je nach Unternehmen, Branche und spezifischer Rolle variieren. Im Allgemeinen sind IT-Sicherheitstechniker für die Sicherheit von Informationstechnologiesystemen und -netzwerken verantwortlich. Hier sind einige typische Aufgaben und Aktivitäten, die in diesem Beruf vorkommen können:

  1. Risikobewertung: IT-Sicherheitstechniker identifizieren und bewerten potenzielle Sicherheitsrisiken und Schwachstellen in IT-Systemen und -Netzwerken. Dies kann die Durchführung von Sicherheitsaudits und Schwachstellenanalysen einschließen.
  2. Sicherheitsrichtlinien und -verfahren entwickeln: Sie entwickeln Sicherheitsrichtlinien und -verfahren, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die besten Praktiken für die Informationssicherheit einhalten.
  3. Sicherheitssoftware implementieren: IT-Sicherheitstechniker installieren und konfigurieren Sicherheitssoftware wie Firewalls, Antivirenprogramme, Intrusion Detection Systems (IDS) und Intrusion Prevention Systems (IPS).
  4. Incident Response: Im Falle einer Sicherheitsverletzung oder eines Vorfalls sind sie für die Untersuchung des Vorfalls, die Wiederherstellung der Systeme und die Implementierung von Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Vorfälle verantwortlich.
  5. Schulung und Sensibilisierung: Sie führen Schulungen und Sensibilisierungskampagnen durch, um Mitarbeiter und Nutzer über Sicherheitsrichtlinien und -verfahren aufzuklären.
  6. Sicherheitsüberwachung: IT-Sicherheitstechniker überwachen kontinuierlich die Sicherheitsereignisse und -protokolle, um verdächtige Aktivitäten zu identifizieren und darauf zu reagieren.
  7. Sicherheitskonfiguration: Sie konfigurieren und verwalten die Sicherheitseinstellungen für Server, Netzwerke und Anwendungen, um die Angriffsfläche zu minimieren.
  8. Technologische Trends verfolgen: Da die IT-Sicherheitslandschaft ständig im Wandel ist, halten IT-Sicherheitstechniker sich über die neuesten Bedrohungen, Angriffsmethoden und Sicherheitstechnologien auf dem Laufenden.
  9. Compliance und Vorschriften einhalten: Je nach Branche und Standort müssen IT-Sicherheitstechniker sicherstellen, dass alle relevanten Compliance-Anforderungen und rechtlichen Vorschriften in Bezug auf Informationssicherheit eingehalten werden.
  10. Notfallplanung und Wiederherstellung: Sie entwickeln Notfallpläne und Wiederherstellungsstrategien, um sicherzustellen, dass IT-Systeme nach schwerwiegenden Störungen oder Katastrophen schnell wiederhergestellt werden können.

Der Beruf des IT-Sicherheitstechnikers erfordert technisches Wissen, eine starke Problemlösungsfähigkeit, Analysefähigkeiten und die Fähigkeit, in einem sich ständig ändernden Umfeld zu arbeiten. IT-Sicherheitstechniker spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Unternehmensdaten und -ressourcen vor Cyberangriffen und anderen Sicherheitsbedrohungen.

 

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um IT-Sicherheitstechniker/in zu werden?

Um IT-Sicherheitstechniker oder IT-Sicherheitstechnikerin zu werden, müssen Sie in der Regel bestimmte Voraussetzungen und Qualifikationen erfüllen. Hier sind einige der wichtigsten Schritte und Anforderungen:

  1. Ausbildung und Bildung:
    • Ein Bachelor-Abschluss in Informatik, Informationssicherheit, Cybersecurity oder einem verwandten Bereich ist oft erforderlich oder stark empfohlen. Einige Positionen können auch einen Master-Abschluss verlangen.
  2. Zertifizierungen:
    • Es ist üblich und oft erforderlich, relevante Zertifizierungen zu erwerben. Zu den bekannten Zertifizierungen im Bereich IT-Sicherheit gehören:
      • CompTIA Security+
      • Certified Information Systems Security Professional (CISSP)
      • Certified Information Security Manager (CISM)
      • Certified Ethical Hacker (CEH)
      • Certified Information Systems Auditor (CISA)
      • CompTIA Cybersecurity Analyst (CySA+)
    • Die Auswahl der Zertifizierungen hängt von Ihren beruflichen Zielen und Interessen ab.
  3. Berufserfahrung:
    • Arbeitserfahrung im Bereich Informationstechnologie oder Informationssicherheit ist entscheidend. Einige Positionen können mehrere Jahre relevante Erfahrung verlangen.
  4. Technische Fähigkeiten:
    • Sie sollten fundierte Kenntnisse in verschiedenen IT-Bereichen haben, darunter Netzwerktechnologie, Betriebssysteme, Programmierung und Datenbanken.
    • Erfahrung mit Sicherheitswerkzeugen und -technologien wie Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS), Verschlüsselung und Penetrationstests ist wichtig.
  5. Soft Skills:
    • Gute analytische und Problemlösungsfähigkeiten sind unerlässlich, da IT-Sicherheitstechniker Sicherheitsrisiken identifizieren und beheben müssen.
    • Kommunikationsfähigkeiten sind wichtig, da Sie komplexe Sicherheitskonzepte sowohl technischen als auch nicht-technischen Mitarbeitern erklären müssen.
    • Teamarbeit und die Fähigkeit, unter Druck zu arbeiten, sind oft gefragt.
  6. Aktualisierung und Weiterbildung:
    • Da die IT-Sicherheitslandschaft sich ständig verändert, ist lebenslanges Lernen und die Aktualisierung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten von entscheidender Bedeutung.
  7. Ethik und Vertraulichkeit:
    • Ein hohes Maß an ethischem Verhalten und Verantwortungsbewusstsein ist unerlässlich, da IT-Sicherheitsexperten mit vertraulichen Informationen und potenziell sensiblen Daten arbeiten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Anforderungen je nach Unternehmen und spezifischer Rolle variieren können. Einige Positionen erfordern möglicherweise mehr technische Tiefe oder spezielle Branchenkenntnisse. Es ist daher ratsam, Stellenangebote und Anforderungen genau zu prüfen, um sicherzustellen, dass Sie die erforderlichen Qualifikationen und Erfahrungen mitbringen. Networking und die Teilnahme an relevanten Konferenzen und Schulungen können auch dazu beitragen, Ihre Chancen auf eine Karriere in der IT-Sicherheit zu verbessern.

 

Welche Schulfächer sind wichtig, um IT-Sicherheitstechniker/in zu werden?

Um eine solide Grundlage für eine Karriere als IT-Sicherheitstechniker oder IT-Sicherheitstechnikerin zu schaffen, können bestimmte Schulfächer während Ihrer schulischen Ausbildung von Vorteil sein. Hier sind einige Schulfächer, die wichtig sein können:

  1. Mathematik: Mathematik ist grundlegend für viele Aspekte der Informationssicherheit, insbesondere für Verschlüsselung, Kryptographie und das Verständnis von Sicherheitsalgorithmen.
  2. Informatik und Informationstechnologie: Kurse in Informatik, Computerprogrammierung und IT-Grundlagen sind entscheidend, um ein Verständnis für die Funktionsweise von Computern und Netzwerken zu entwickeln.
  3. Physik: Ein grundlegendes Verständnis der physikalischen Aspekte von Computern und Netzwerken, wie Elektronik und Elektrizität, kann hilfreich sein.
  4. Englisch und Kommunikation: Die Fähigkeit, klar und effektiv zu kommunizieren, ist wichtig, da IT-Sicherheitstechniker komplexe Konzepte sowohl schriftlich als auch mündlich erklären müssen.
  5. Ethik und Recht: Kurse, die ethische und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Informationstechnologie und Sicherheit behandeln, können Ihnen ein Verständnis für die rechtlichen und ethischen Fragen in diesem Bereich vermitteln.
  6. Netzwerktechnologie: Wenn Ihre Schule Kurse in Netzwerktechnologie anbietet, können diese Ihnen ein besseres Verständnis für die Grundlagen von Netzwerken und Netzwerksicherheit vermitteln.
  7. Cybersecurity-Spezifische Kurse: Einige Schulen bieten bereits Kurse oder Programme im Bereich Cybersecurity oder Informationssicherheit an. Wenn möglich, nehmen Sie an solchen Kursen teil, um Ihr Wissen in diesem Bereich zu vertiefen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Schulfächer zwar hilfreich sein können, aber nicht unbedingt erforderlich sind. Viele IT-Sicherheitsexperten haben unterschiedliche akademische Hintergründe und kommen aus verschiedenen Bildungsbereichen. Was wirklich zählt, ist Ihre Bereitschaft, sich selbst weiterzubilden und praktische Erfahrungen zu sammeln, sei es durch Selbststudium, Praktika oder berufliche Weiterentwicklung. Zusätzlich zu Ihrer schulischen Ausbildung sollten Sie auch darauf abzielen, relevante Zertifizierungen und Praktika zu erwerben, um Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten im Bereich IT-Sicherheit weiterzuentwickeln.

 

Wie läuft die Abschlussprüfung zur/zum IT-Sicherheitstechniker/in ab?

Die Abschlussprüfung zur/zum IT-Sicherheitstechniker/in variiert je nachdem, welche Zertifizierung oder Abschlusstitel Sie anstreben. Es gibt verschiedene Zertifizierungsstellen und Organisationen, die Zertifikate für IT-Sicherheitsexperten anbieten, und jede von ihnen kann ihre eigenen Prüfungsverfahren und Anforderungen haben. Hier sind einige der bekanntesten Zertifizierungen und wie ihre Prüfungen im Allgemeinen ablaufen:

  1. CompTIA Security+:
    • Die CompTIA Security+ Zertifizierung ist eine beliebte Einstiegszertifizierung im Bereich IT-Sicherheit.
    • Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und dauert normalerweise 90 Minuten.
    • Sie müssen eine bestimmte Punktzahl erreichen, um die Prüfung zu bestehen.
  2. Certified Information Systems Security Professional (CISSP):
    • Die CISSP-Zertifizierung ist eine weit verbreitete und angesehene Zertifizierung für erfahrene IT-Sicherheitsexperten.
    • Die Prüfung besteht aus 250 Multiple-Choice-Fragen und dauert sechs Stunden.
    • Sie müssen eine bestimmte Punktzahl erreichen, um die Prüfung zu bestehen.
    • Eine gewisse Berufserfahrung ist eine Voraussetzung, um zur Prüfung zugelassen zu werden.
  3. Certified Information Security Manager (CISM):
    • Die CISM-Zertifizierung richtet sich an IT-Sicherheitsmanager und Führungskräfte.
    • Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und dauert vier Stunden.
    • Auch hier müssen Sie eine bestimmte Punktzahl erreichen, um zu bestehen.
    • Berufserfahrung ist eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung.
  4. Certified Ethical Hacker (CEH):
    • Die CEH-Zertifizierung konzentriert sich auf Ethical Hacking und Penetrationstests.
    • Die Prüfung besteht aus Multiple-Choice-Fragen und dauert vier Stunden.
    • Sie müssen eine bestimmte Punktzahl erreichen, um die Prüfung zu bestehen.
    • Ein offizieller CEH-Schulungskurs ist oft erforderlich, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zertifizierungen unterschiedliche Schwerpunkte haben und für verschiedene Karrierestufen und Rollen in der IT-Sicherheit relevant sein können. Bevor Sie sich zur Prüfung anmelden, ist es ratsam, die offiziellen Prüfungsrichtlinien und -inhalte der jeweiligen Zertifizierungsstelle zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie sich angemessen vorbereiten.

Die Vorbereitung auf die Prüfungen kann durch Selbststudium, Schulungskurse, Übungstests und praktische Erfahrungen erfolgen. Es kann auch hilfreich sein, sich auf Ressourcen und Bücher zu stützen, die speziell auf die jeweilige Zertifizierung ausgerichtet sind. Nach dem Bestehen der Prüfung erhalten Sie das Zertifikat, das Ihre Qualifikation als IT-Sicherheitstechniker/in nachweist.

 

Was verdient man in der Ausbildung als IT-Sicherheitstechniker/in?

Das Gehalt während der Ausbildung als IT-Sicherheitstechniker/in kann je nach Standort, Ausbildungsprogramm, Unternehmen und anderen Faktoren variieren. In vielen Ländern werden IT-Sicherheitstechniker oft als „Auszubildende“ oder „Auszubildende“ betrachtet, was bedeutet, dass sie während ihrer Ausbildung eine Vergütung erhalten. Hier sind einige allgemeine Informationen, die Ihnen eine Vorstellung davon geben, was Sie erwarten können:

  1. Ausbildungsvergütung: Die Höhe der Ausbildungsvergütung kann stark variieren. In einigen Ländern und Regionen kann die Vergütung während der Ausbildung niedrig sein, während sie in anderen relativ wettbewerbsfähig sein kann. Dies hängt von Faktoren wie dem allgemeinen Lohnniveau, der Branche und dem Unternehmen ab.
  2. Art der Ausbildung: Wenn Sie eine formale Ausbildung durchlaufen, z. B. eine duale Berufsausbildung oder ein Praktikum, kann dies Ihre Vergütung beeinflussen. Ein duales Ausbildungsprogramm, das praktische Erfahrungen in einem Unternehmen bietet, kann oft besser vergütet werden als eine rein schulische Ausbildung.
  3. Fortschrittliche Ausbildung: Einige IT-Sicherheitstechniker können nach ihrer Ausbildung weitere Qualifikationen erwerben, z. B. Zertifizierungen oder Fortbildungsabschlüsse. Mit fortschrittlicheren Qualifikationen steigt normalerweise auch das Gehalt.
  4. Unternehmensgröße und Branche: Das Gehalt kann auch von der Größe des Unternehmens und der Branche abhängen. Große Technologieunternehmen oder Unternehmen mit einem hohen Bedarf an IT-Sicherheitsexperten zahlen möglicherweise höhere Gehälter.
  5. Region: Die Gehälter variieren stark je nach Region und Land. In Ballungsräumen oder teureren Städten sind die Gehälter in der Regel höher als in ländlichen Gebieten.
  6. Verhandlungsfähigkeiten: Ihre Fähigkeit zur Gehaltsverhandlung kann ebenfalls einen Einfluss auf Ihre Vergütung haben. Es ist wichtig, Ihre Fähigkeiten und Qualifikationen angemessen zu bewerten und bei Bedarf über das Gehalt zu verhandeln.

Es ist schwierig, eine genaue Gehaltszahl für IT-Sicherheitstechniker in der Ausbildung anzugeben, da die oben genannten Faktoren eine große Rolle spielen. Es kann hilfreich sein, Gehaltsinformationen von Unternehmen in Ihrer Region und Branche einzuholen, um eine realistische Vorstellung von den Gehaltsaussichten während Ihrer Ausbildung zu erhalten.

 

In welchen Unternehmen oder Einrichtungen findet man eine Anstellung als IT-Sicherheitstechniker/in?

IT-Sicherheitstechniker oder IT-Sicherheitstechnikerinnen können in einer Vielzahl von Unternehmen und Einrichtungen Arbeit finden, da die Sicherheit von Informationstechnologiesystemen und -netzwerken in nahezu allen Branchen von entscheidender Bedeutung ist. Hier sind einige Beispiele für Unternehmen und Organisationen, in denen IT-Sicherheitsexperten häufig beschäftigt sind:

  1. Technologieunternehmen: Große Technologieunternehmen, darunter Softwareentwicklungsfirmen, Hardwarehersteller und Cloud-Dienstanbieter, stellen oft IT-Sicherheitsexperten ein, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu schützen.
  2. Finanzinstitute: Banken, Versicherungsunternehmen und andere Finanzinstitute haben große Mengen an sensiblen finanziellen Informationen und sind daher stark auf IT-Sicherheit angewiesen.
  3. Gesundheitswesen: Krankenhäuser, medizinische Einrichtungen und Gesundheitsorganisationen müssen Patientendaten und medizinische Aufzeichnungen schützen, weshalb IT-Sicherheitsexperten benötigt werden.
  4. Regierungsbehörden: Regierungsbehörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene beschäftigen IT-Sicherheitsexperten, um nationale Sicherheit und kritische Infrastrukturen zu schützen.
  5. Unternehmensberatungen: Beratungsunternehmen bieten oft IT-Sicherheitsdienstleistungen für Unternehmen an und stellen Sicherheitsexperten ein, um diese Dienstleistungen bereitzustellen.
  6. Bildungseinrichtungen: Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen benötigen IT-Sicherheitsexperten, um die Integrität von Bildungsdaten und Forschungsdaten zu schützen.
  7. E-Commerce und Online-Handel: Unternehmen im E-Commerce-Sektor müssen die Sicherheit von Online-Transaktionen und Kundendaten gewährleisten, weshalb sie IT-Sicherheitsexperten einstellen.
  8. Energie- und Versorgungsunternehmen: Unternehmen in der Energie- und Versorgungsbranche sind auf die Sicherheit kritischer Infrastrukturen angewiesen und beschäftigen IT-Sicherheitsexperten, um diese zu schützen.
  9. Transport und Logistik: Unternehmen im Transport- und Logistikbereich müssen sicherstellen, dass ihre Lieferketten und Systeme vor Angriffen geschützt sind.
  10. Forschung und Entwicklung: Unternehmen und Einrichtungen, die in Forschung und Entwicklung tätig sind, benötigen IT-Sicherheitsexperten, um geistiges Eigentum und Forschungsdaten zu schützen.
  11. Pharmazeutische Unternehmen: Pharmazeutische Unternehmen müssen die Sicherheit von Forschungsdaten, Arzneimittelproduktion und -vertrieb sicherstellen.
  12. Medienunternehmen: Medienunternehmen und Nachrichtenorganisationen benötigen IT-Sicherheitsexperten, um journalistische Quellen und Informationen zu schützen.

Diese Liste ist nicht abschließend, da die Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten in nahezu jeder Branche und Organisation wächst, die digitale Technologien und Informationen nutzt. Die genaue Art der Arbeit und die spezifischen Verantwortlichkeiten können je nach Branche und Unternehmen variieren, aber die Notwendigkeit für IT-Sicherheit ist weit verbreitet und von großer Bedeutung.

 

Wie hoch ist das Gehalt als ausgelernte/r IT-Sicherheitstechniker/in?

Das Gehalt eines ausgelernten IT-Sicherheitstechnikers oder einer ausgelernten IT-Sicherheitstechnikerin in Deutschland kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Region, die Berufserfahrung, die Qualifikationen und die Branche. Hier sind einige grobe Richtwerte für das durchschnittliche Gehalt von IT-Sicherheitsexperten in Deutschland:

  • Berufseinsteiger: Als Berufseinsteiger oder Berufseinsteigerin im Bereich IT-Sicherheit können Sie mit einem Jahresgehalt von etwa 40.000 bis 55.000 Euro rechnen. Dies kann jedoch je nach Region und Unternehmen variieren.
  • Mit einigen Jahren Berufserfahrung: Mit einigen Jahren Berufserfahrung und möglicherweise ersten Zertifizierungen wie CompTIA Security+ oder CISSP können Sie ein Gehalt zwischen 50.000 und 80.000 Euro oder mehr erwarten.
  • Erfahrene IT-Sicherheitsexperten: IT-Sicherheitsexperten mit umfangreicher Berufserfahrung, einer breiten Palette von Zertifizierungen und Fachkenntnissen in spezialisierten Bereichen können Gehälter von 80.000 Euro oder mehr pro Jahr erreichen. In einigen Fällen, insbesondere bei Führungsaufgaben oder in der Beratung, können die Gehälter sogar noch höher sein.
  • Branchenunterschiede: Das Gehalt kann je nach Branche variieren. Branchen mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen, wie das Finanzwesen, das Gesundheitswesen und die Informationstechnologie, neigen dazu, höhere Gehälter zu zahlen.
  • Region: Wie in vielen Ländern weltweit können die Gehälter in Deutschland in städtischen Ballungsräumen wie München, Frankfurt oder Hamburg tendenziell höher sein als in ländlichen Gebieten.

Diese Zahlen sind nur grobe Schätzungen und können je nach individuellen Umständen erheblich variieren. Es ist ratsam, Gehaltsinformationen von Unternehmen in Ihrer Region zu recherchieren und sich über aktuelle Markttrends auf dem Laufenden zu halten, um eine genaue Vorstellung von den Verdienstmöglichkeiten zu erhalten. Darüber hinaus können Faktoren wie Zusatzleistungen, Boni und Arbeitsvertragsbedingungen einen erheblichen Einfluss auf das Gesamtgehalt haben.

 

Welche Entwicklungsmöglichkeiten für IT-Sicherheitstechniker/in gibt es?

IT-Sicherheitstechnikerinnen und -techniker haben vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in ihrer Karriere. Die Informationssicherheitsbranche ist dynamisch und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Spezialisierung. Hier sind einige mögliche Karrierewege und Entwicklungsoptionen:

  1. Fortgeschrittene Zertifizierungen: Das Erwerben weiterführender IT-Sicherheitszertifikate kann Ihre Fachkenntnisse vertiefen und Ihre Karriere vorantreiben. Beispiele hierfür sind Certified Information Systems Security Professional (CISSP), Certified Information Security Manager (CISM), Certified Ethical Hacker (CEH) und viele andere.
  2. Höhere Positionen: Nach einigen Jahren Berufserfahrung können IT-Sicherheitsexperten in Führungspositionen aufsteigen. Dies kann Positionen wie IT-Sicherheitsmanager, Chief Information Security Officer (CISO) oder IT-Direktor für Sicherheit umfassen.
  3. Spezialisierung: Sie können sich auf spezielle Bereiche der IT-Sicherheit spezialisieren, wie z.B. Netzwerksicherheit, Cloud-Sicherheit, Anwendungssicherheit, Sicherheitsberatung, Incident Response oder Ethical Hacking.
  4. Akademische Ausbildung: Einige IT-Sicherheitsexperten entscheiden sich für eine akademische Laufbahn und verfolgen einen Master- oder Doktorabschluss in Informatik oder Informationssicherheit. Dies kann Türen für Forschung und Lehre öffnen.
  5. Management und Beratung: Neben technischen Fähigkeiten sind auch Management- und Kommunikationsfähigkeiten in der IT-Sicherheitsbranche gefragt. Sie können sich in die Richtung des IT-Sicherheitsmanagements oder der Sicherheitsberatung entwickeln.
  6. Selbstständigkeit: Einige IT-Sicherheitsexperten entscheiden sich für die Selbstständigkeit und bieten Sicherheitsberatungsdienste oder Penetrationstests als freiberufliche Fachleute an.
  7. Weiterbildung und Schulung: Einige IT-Sicherheitsexperten werden Trainer und Schulungsleiter, um ihr Wissen an andere weiterzugeben und die nächste Generation von Sicherheitsexperten auszubilden.
  8. Internationale Karrieremöglichkeiten: Mit globalen IT-Sicherheitsproblemen und multinationalen Unternehmen können sich auch internationale Karrieremöglichkeiten eröffnen.
  9. Forschung und Entwicklung: In der Informationssicherheitsforschung und -entwicklung können Sie innovative Lösungen für zukünftige Sicherheitsherausforderungen entwickeln.
  10. Verwaltung von Sicherheitsteams: Mit zunehmender Erfahrung können Sie die Verantwortung für Sicherheitsteams übernehmen und Strategien für die Sicherheitspraxis in einem Unternehmen entwickeln.

Die Entwicklungsmöglichkeiten in der IT-Sicherheit sind vielfältig und hängen von Ihren Interessen, Zielen und Qualifikationen ab. Es ist wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben, sich weiterzubilden und sich an die sich verändernde Sicherheitslandschaft anzupassen, um erfolgreich in dieser Branche voranzukommen. Networking, der Besuch von Sicherheitskonferenzen und die Teilnahme an Schulungen und Weiterbildungsprogrammen können Ihnen dabei helfen, Ihre Karriereziele zu erreichen.

 

Wie läuft der Bewerbungsprozess zur/zum IT-Sicherheitstechniker/in ab?

Der Bewerbungsprozess zur/zum IT-Sicherheitstechniker/in ist ähnlich wie bei vielen anderen Berufen, kann jedoch je nach Unternehmen und spezifischer Position leicht variieren. Hier ist eine allgemeine Übersicht darüber, wie der Bewerbungsprozess typischerweise abläuft:

  1. Stellenangebote finden: Suchen Sie nach offenen Stellenangeboten für IT-Sicherheitstechnikerinnen und -techniker. Dies kann auf Jobportalen, Unternehmenswebsites, in sozialen Netzwerken oder über Kontakte und Empfehlungen geschehen.
  2. Bewerbungsunterlagen vorbereiten:
    • Lebenslauf (CV): Erstellen Sie einen aktuellen und aussagekräftigen Lebenslauf, der Ihre Qualifikationen, beruflichen Erfahrungen, Ausbildung, Zertifizierungen und relevante Fähigkeiten hervorhebt.
    • Anschreiben: Verfassen Sie ein Anschreiben, in dem Sie Ihr Interesse an der Position ausdrücken und Ihre Qualifikationen und Erfahrungen hervorheben, die Sie zu einem geeigneten Kandidaten oder einer geeigneten Kandidatin machen.
  3. Online-Bewerbung: Reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen online über das Bewerbungsportal des Unternehmens oder per E-Mail ein. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen und Dokumente bereitstellen.
  4. Vorauswahl: Unternehmen führen in der Regel eine erste Vorauswahl der Bewerbungen durch und laden geeignete Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch ein. In einigen Fällen kann es auch eine vorab durchgeführte telefonische oder Video-Vorauswahl geben.
  5. Vorstellungsgespräch: Wenn Sie für ein Vorstellungsgespräch eingeladen werden, bereiten Sie sich sorgfältig vor. Das Gespräch kann persönlich, telefonisch oder per Video stattfinden. Erwarten Sie Fragen zu Ihren Qualifikationen, Ihrer Erfahrung und Ihrem technischen Wissen im Bereich IT-Sicherheit. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen überzeugend darstellen können.
  6. Technische Tests oder Aufgaben: In einigen Fällen kann der Bewerbungsprozess technische Tests, Aufgaben oder praktische Übungen beinhalten, um Ihre Fähigkeiten und Ihr Fachwissen zu bewerten.
  7. Referenzen: Möglicherweise werden Sie gebeten, Referenzen anzugeben, die Ihre beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen bestätigen.
  8. Vertragsverhandlung: Wenn das Unternehmen beeindruckt ist und Ihnen ein Angebot machen möchte, werden Sie in Vertragsverhandlungen eintreten. Hierbei geht es um Ihr Gehalt, Ihre Arbeitsbedingungen und andere vertragliche Details.
  9. Arbeitsvertrag: Nach erfolgreicher Vertragsverhandlung erhalten Sie einen Arbeitsvertrag, den Sie prüfen und unterzeichnen müssen.
  10. Onboarding und Einstellung: Nach Vertragsabschluss beginnt Ihre Einstellung. Sie werden möglicherweise an Onboarding-Aktivitäten teilnehmen, um sich mit dem Unternehmen und den Sicherheitsrichtlinien vertraut zu machen.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Bewerbungsprozess je nach Unternehmen variieren kann. Einige Organisationen haben umfangreichere Auswahlverfahren und mehrere Bewerbungsgespräche, während andere den Prozess einfacher gestalten. Um erfolgreich zu sein, sollten Sie sich über das Unternehmen, seine Kultur und seine spezifischen Anforderungen informieren und sicherstellen, dass Ihre Bewerbungsunterlagen Ihre Qualifikationen und Ihre Leidenschaft für die IT-Sicherheit klar vermitteln.

 

Wie lang ist die Ausbildung zur IT-Sicherheitstechniker/in?

Die Dauer der Ausbildung zur IT-Sicherheitstechnikerin oder zum IT-Sicherheitstechniker kann je nach Ausbildungsart und Bildungseinrichtung variieren. Es gibt verschiedene Wege, um sich auf eine Karriere in der IT-Sicherheit vorzubereiten, und die Ausbildungszeiten können daher unterschiedlich sein. Hier sind einige der gängigen Ausbildungswege und ihre jeweiligen Zeiträume:

  1. Berufsausbildung (duale Ausbildung): In Deutschland zum Beispiel können Sie eine duale Berufsausbildung zum/zur Fachinformatiker/in für Systemintegration oder zum/zur Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung durchlaufen, und sich dann auf IT-Sicherheit spezialisieren. Die duale Ausbildung dauert normalerweise 3 Jahre.
  2. Bachelor-Abschluss: Ein Bachelor-Abschluss in Informatik, Informationssicherheit, Cybersecurity oder einem verwandten Bereich dauert in der Regel 3 bis 4 Jahre, je nachdem, ob es sich um einen Bachelor of Science (B.Sc.) oder einen Bachelor of Engineering (B.Eng.) handelt.
  3. Master-Abschluss: Wenn Sie sich für einen Master-Abschluss entscheiden, können Sie zusätzliche 1 bis 2 Jahre für Ihr Studium einplanen, abhängig von der Dauer des gewählten Master-Programms.
  4. Zertifizierungsprogramme: Einige IT-Sicherheitsexperten beginnen ihre Karriere mit einer Grundausbildung oder einem Abschluss in Informatik und erwerben dann spezielle IT-Sicherheitszertifikate wie CompTIA Security+ oder Certified Information Systems Security Professional (CISSP). Die Vorbereitung auf solche Zertifikate kann Wochen bis Monate dauern, je nach Ihrem Lernfortschritt und Ihrer Erfahrung.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ausbildungszeiten stark von Ihrer Ausgangsbildung, Ihrem Lernstil und Ihrem Tempo abhängen können. Darüber hinaus können Sie während Ihrer Karriere in der IT-Sicherheit kontinuierlich lernen und sich weiterbilden, da sich die Technologie und die Sicherheitsbedrohungen ständig weiterentwickeln. Dies kann bedeuten, dass Sie auch nach Ihrer formellen Ausbildung zusätzliche Kurse und Schulungen besuchen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Fotonachweis:  © iStock-848558160

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