Beruf: Biologielaborant/-in

Biologielaborant Biologielaborantin – Worum geht es genau?

Biologielaborant Biologielaborantin: Mit an neuen Medikamenten forschen oder neue Kosmetika mitentwickeln – das sind typische Aufgaben in diesem Beruf. Dazu untersuchst Du hauptsächlich Zellen und Gewebe von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. Du züchtest und isolierst Zellkulturen und begutachtest sie oder ordnest spezielle Versuchsreihen und Tests an. Die Test- und Versuchsergebnisse hältst Du minutiös und detailliert fest – dabei ist Sorgfalt und Genauigkeit gefragt.

Deine Aufgaben:

  1. Als Biologielaborant/-in arbeitest Du in Laboren mit, die Versuche an Tieren durchführen
  2. Du kümmerst Dich um die Tiere
  3. Nimmst Blutproben ab
  4. Beobachtest ihre Reaktion auf Medikamente
  5. Untersuchung von Medikamenten auf mögliche Wechselwirkung (wobei du deine Ergebnisse mit spezieller Labor-Software festhältst)

 

Voraussetzungen für das Berufsbild:

  1. naturwissenschaftliche Fächer: Mathematik, Physik, Chemie und Biologie.
  2. Geduld und Durchhaltevermögen
  3. Aufmerksamkeit und Genauigkeit im Umgang mit den Geräten
  4. Genauigkeit beim Festhalten und Dokumentieren der Versuche und Beobachtungen
  5. technisches Verständnis, um die Geräte und die Software zu bedienen.

 

Spannende Einsichten in das Berufsfeld erhältst Du hier:

Biologielaboranten arbeiten mit vielen verschiedenen Stoffen

Biologielaborant Biologielaborantin: Entwicklungsmöglichkeiten:

Nach der Ausbildung kannst Du Dich zum/zur zum Labor- oder Biotechniker/in mit der Fachrichtung Biologie weiterqualifizieren. So kannst Du Versuchsabläufe überwachen und über den Einsatz von Geräten und Materialien entscheiden. Nach der Weiterbildung kannst Du zum Beispiel ein Studium der Biologie beginnen.

Biologielaborant Biologielaborantin: Wo finde ich eine Anstellung?

Als Biologielaborant/-in arbeitest Du in der medizinischen und biologischen Forschung oder der angewandten Medizin. Du findest eine Anstellung im öffentlichen Gesundheitswesen, bei Pharma­ und Kosmetikherstellern, bei Lebensmittelherstellern oder in Krankenhäusern.

 

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