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Beruf: Industriekaufmann/-frau

Materialien günstig einkaufen, Kosten überwachen, Mitarbeiter akquirieren, Produkte vertreiben und Käufer finden: Ohne die/den Industriekauffrau/mann würden in vielen Betrieben die Maschinen stillstehen. Sie sind die Organisatoren, die in ihrem jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkt die Prozesse optimieren und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

 

Worum geht es genau?

Der Beruf der/des Industriekauffrau/manns gliedert sich in fünf verschiedene Schwerpunkte.

  1. Im Fachbereich Lagerlogistik bist Du als Industriekauffrau/mann im ständigen Kontakt mit Spediteuren und Zulieferern, um Material kostengünstig einzukaufen und Liefertermine zu steuern.
  2. Als Industriekauffrau/mann im Personalmarketing ist man für die Personalbeschaffung, das Durchführen von Bewerbungsgesprächen, das Ausstellen von Arbeitszeugnissen und das Erstellen von Personalplänen verantwortlich. Zu dieser verantwortungsbewussten Arbeit gehört auch das Abrechnen von Löhnen und Gehältern.
  3. Im Vertrieb und Marketing sind Industriekaufleute dafür verantwortlich, dass die produzierten Artikel einen Käufer finden. Der Besuch von Messen zum Knüpfen von Geschäftsbeziehungen, das Anfertigen von Angeboten und Durchführen von Werbemaßnahmen zählen ebenfalls zu dem vielfältigen Aufgabenbereich einer/s Industriekauffrau/mannes.
  4. Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern einer/s Industriekauffrau/manns gehören die Projektabrechnung
  5. und der Auslandseinsatz, beispielsweise zur Erweiterung der internationalen Vertriebsstrukturen.

Bei so viel Auswahl in einem einzigen Beruf sollte für jede/n angehende/n Industriekauffrau/mann was dabei sein. Außerdem gibt es vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Hier findest du einen Film über den Ausbildungsberuf:

Industriekaufleute sollten kontakfreudig und interessiert an wirtschaftlichen Zusammenhängen sein

Entwicklungsmöglichkeiten:

Zur Weiterbildung ist die Prüfung zum/zur Industriefachwirt/in oder Industriebetriebswirt/in empfehlenswert. Eine Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann ist besonders für diejenigen interessant, die zwischen einer Ausbildung und einem Studium schwanken. Bist du während deiner Ausbildung besonders engagiert, kannst du im Anschluss ein berufsbegleitendes Studium machen. Der Vorteil ist hierbei, dass du während des Studiums finanziell unabhängig bleibst. In deiner Freizeit wirst du dagegen Abstriche machen müssen, denn ein Studium plus Vollzeitarbeit ist sehr zeitaufwändig. Zu den möglichen Weiterbildungen zählen etwa die Weiterbildung zum Fachwirt oder ein berufsbegleitendes Studium zum Betriebswirt.

Wo finde ich eine Anstellung?

Industriekaufleute werden in nahezu allen Branchen benötigt.

 

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