Junger Mann sitzt vor dem Computer. Informatikkaufleute beraten zu allen Software-Fragen. Beruf: Informatikkaufmann/-frau

Beruf: Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement

Wenn die Telefonanlage im Unternehmen nicht mehr funktioniert, dann ist der/die Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement zur Stelle, um den Fehler zu finden. Liegt der Fehler im System oder der falschen Anwendung? Neben der Technik zählt in diesem Beruf auch der Umgang mit Menschen.

In nahezu jedem Unternehmen werden heute verschiedene IT-Systeme genutzt: Von der hochmodernen Telefonanlage, bis zur benutzerfreundlichen Datenbank, dem E-Mail-Verteiler und dem kabellosen Internet ist alles vertreten. Dabei muss jedes System, Software wie Hardware, auf einem aktuellen Stand gehalten werden. Als Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement bist du dafür verantwortlich, dass die verschiedenen IT-Geräte- und Systeme sicher funktionieren und die Mitarbeiter sie richtig bedienen können. Kommt es zu Störungen oder Fragen zu Programmen, berät man Mitarbeiter zum optimalen Nutzen des Systems. Als Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement informierst du dich selbstständig über die Entwicklung von neuen EDV-Lösungen für Unternehmen und besuchen dafür auch selbst Schulungen oder Fachmessen. Die Betriebsleitung berät man zu möglichen Erweiterungen von Systemen oder das Auf- und Umrüsten des IT-Bestands. Dafür holt man notwendige Informationen von Herstellern und Angebote ein und wickelt die dafür ins Leben gerufenen Projekte ab. Als Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement ist man der Dreh- und Angelpunkt der digitalen Prozesse eines Unternehmens, weshalb man auch in puncto Datensicherheit immer ein Blick auf die Systeme, ihre ordnungsgemäße Anwendung und Schutzprogramme hat.

Spannende Einsichten in den Beruf erhältst du hier:

Wo finde ich eine Anstellung?

In diesem Beruf kann man in allen Betrieben mit IT-Systemen eine Anstellung finden.

Zugangsvoraussetzungen

Auszubildende Betriebe verlangen zumeist einen mittleren Schulabschluss oder die Hochschulreife.

Dauer der Ausbildung

Regulär 3 Jahre

Entwicklungsmöglichkeiten

Mit einer Prüfung kann man sich zum/zur IT-Kundenbetreuer/in oder zum/zur Betriebswirt/in für Informationsverarbeitung weiterbilden. Für ein erweitertes Tätigkeitsspektrum kann auch ein Informatik-Studium sinnvoll sein.

 

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